Rechercheergebnisse von Stefan Stein, der die Daten auf seiner Facebookseite dokumentiert ergeben, dass es

 

durchschnittlich 6x täglich in deutschen "Ställen" brennt!

 

Im 1. Quartal brannte es bereits 502x mit Tierverlusten und verletzten Menschen.

 

Nur wenige Tage nach dem Megastallbrand von Alt Tellin, am Ostersonntag, brannte es in Sachsen Anhalt, Klein Wanzleben in einer 45.000er Schweinefabrik. Dabei verendeten 2.000 Schweine. Nachrichten, wie diese, selbst das Alt Telliner Inferno, landen medial allerdings meistens eher im "Lokalteil".

 

Warum ist das so? Gibt es dafür (noch) keine Sensibilität oder will man das grundsätzliche Problem der industriellen Tierhaltung unter den Ascheteppich kehren?

 

Mit dem Brand in Alt Tellin scheint jetzt allerdings eine Schwelle überschritten und der Kipppunkt offensichtlich. Das Fukushima der Agrarindustrie, mit seinen vielen Bildern und Videos, der Berichterstattung vom Nordkurier und NDR ist unübersehbar.

 

 


Update Mitte 2021:

Laut LWM Backhaus, MV brennt es in deutschlands Tierfabriken sogar bis zu 5.000 mal im Jahr:

 

"Insgesamt seien jedes Jahr in Deutschland 5.000 Brände auf landwirtschaftlichen Betrieben zu verzeichnen, so Backhaus. Dabei würden jährlich mehrere Hunderttausend Tiere getötet. „Jeder Brand ist eine Tragödie; jeder Brand ist einer zu viel“, sagte der SPD-Politiker" 

 

Quelle: Agrarheute